Familienzentrum – vielsprachig und interkulturell!

Das Familienzentrum bietet für Kinder, Eltern und Familien Angebote zur Unterstützung und Förderung an. Ziel ist dabei die Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung, um eine Teilhabe an der Gesellschaft zu aktivieren und zu stärken. Als Migrantenorganisation haben wir einen sehr guten Zugang zu Menschen aus anderen Kulturen. Natürlich gestützt durch unsere Vielsprachigkeit – Arabisch, Türkisch, Russisch, Deutsch, Französisch, Englisch … .

Betreut haben wir bereits viele Familien, die sich in Situationen befanden, die sie überforderten. Ob durch eine Krisenintervention oder unterstützendes Begleiten für einen längeren Zeitraum. Wir arbeiten klientenorientiert, stimmen unser Vorgehen mit ihnen gemeinsam ab. Mit Elternseminaren und geleiteten Gesprächen helfen wir zusätzlich vorbeugend, eben bevor es zur Krise kommt. Als besonders wertvoll hat sich das Projektumfeld im Familienzentrum herausgestellt. So können sowohl die Eltern/ Kinder oder der Jugendliche in laufende Projekte auf freiwilliger Basis mit eingebunden werden.

Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung sowie eine breite Aufklärungsarbeit (Medienkonsum, Gewalt, Drogenmissbrauch) gehören zum Aufgabenfeld des Familienzentrums. Gemeinsam stärken wir zusätzlich aktiv nachbarschaftliche Lebenszusammenhänge, Selbsthilfepotentiale von Eltern und nahe soziale Netzwerke. Unser Vorgehen in der gemeinsamen Arbeit ist also systemisch. Das bedeutet, wir beziehen in der Arbeit das soziale Umfeld aktiv mit ein. Gemeinsam erarbeiten wir alternative Handlungsmöglichkeiten. Wir begleiten beim Ausprobieren und Sammeln neuer Erfahrungen. Und wir unterstützen bei der Verselbstständigung erprobter und dann bewährter neuer Wege.

Die Angebote und Ziele für Eltern und Familien gestalten sich im Familienzentrum wie folgt.

  • Unterstützung der Eltern bei aktiven Bildungs- und Entwicklungsprozessen ihrer Kinder
  • Partizipation von Kindern und Eltern im Sozialraum
  • Orientierungshilfe für verunsicherte geflüchtete Eltern
  • Unterstützung von Familien, die von Trennung und Scheidung betroffen sind
  • Unterstützung von Familien mit Problemen aufgrund von Flucht oder Migration
  • Medienkonsum, Gewalt, Drogenmissbrauch
  • sozialpädagogische und psychologische Beratung
  • Begegnung und Austausch (z.B. Eltern-Café)
  • Vermittlung an spezifische Beratungsstellen
  • Eltern- und Familienbildung (thematische Elternabende und Seminare)
  • Unterstützung von Eltern bei der Erziehungskompetenz (Elternschule/Elterntraining)
  • Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) 
  • Erziehungsbeistand (Ebei)
  • künftig Eltern-Kind-Gruppe (Betreuung der Kinder)